Apple könnte mit dem iPhone 17e eine neue Tradition begründen. Ein aktueller Bericht deutet darauf hin, dass das Unternehmen künftig jedes Jahr ein erschwinglicheres „e“-Modell herausbringen will – ähnlich wie Google es mit den Pixel-„a“-Geräten macht. Laut den neuesten Informationen könnte das iPhone 17e bereits im Februar 2026 erscheinen. Erste Hinweise dazu stammen aus der Lieferkette, und ein bekannter Leaker spricht bereits von einem neuen Codenamen für das Gerät. Falls sich die Gerüchte bewahrheiten, wäre dies ein bedeutender Schritt in Apples Strategie.
Das iPhone 16e, das Ende Februar 2025 auf den Markt kommt, markiert offenbar den Beginn einer neuen Produktreihe. Bisher waren günstigere iPhone-Modelle eher unregelmäßig erschienen, vor allem in Form der SE-Reihe. Mit den „e“-Modellen könnte Apple nun einen festen Jahresrhythmus etablieren. Ein neuer Bericht von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) stützt diese Annahme. Apple soll planen, im Februar 2026 das iPhone 17e vorzustellen, etwa fünf Monate nach dem iPhone 17 im September 2025. Der Leaker Fixed Focus Digital hat dazu ebenfalls neue Informationen veröffentlicht. Er will in Apples chinesischer Lieferkette auf einen neuen Codenamen gestoßen sein, der mit hoher Wahrscheinlichkeit für das iPhone 17e steht. Interessant ist, dass derselbe Leaker bereits im Dezember 2024 den Namen „iPhone 16e“ korrekt vorhergesagt hatte – zu einem Zeitpunkt, als alle noch von einem neuen iPhone SE ausgingen.
Apples Strategie: Warum ein jährliches „e“-Modell sinnvoll sein könnte
Bisher hat Apple seine günstigeren iPhones in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht. Das iPhone SE erschien zuletzt 2022, sein Vorgänger 2020. Mit dem iPhone 16e geht Apple offenbar einen neuen Weg und will eine konstante Alternative zu den Pro- und Standardmodellen bieten. Ein jährliches Update könnte Apple dabei helfen, auch in der Mitte des iPhone-Zyklus für frische Impulse zu sorgen. Bisher wurden in dieser Zeit oft nur neue Farbvarianten eingeführt. Ein neues Modell könnte mehr Aufmerksamkeit auf die Marke lenken und den Umsatz steigern. Außerdem würde Apple damit Googles Strategie nachahmen. Die Pixel-„a“-Modelle erscheinen ebenfalls einige Monate nach den Flaggschiff-Versionen. Durch ein solches Muster wüssten Käufer genau, wann ein neues, günstigeres iPhone zu erwarten ist – anders als bei den bisherigen SE-Modellen, die keinem klaren Rhythmus folgten.
Technische Details: Was könnte das iPhone 17e bieten?
Konkrete Spezifikationen gibt es noch nicht, aber es ist wahrscheinlich, dass Apple sich an der Ausstattung des iPhone 16e orientieren wird. Damit könnte das iPhone 17e folgende Merkmale haben:
- Ein 6,1-Zoll-OLED-Display mit Notch und Face ID
- Einen A19-Chip mit Unterstützung für Apple Intelligence
- Eine 48-Megapixel-Hauptkamera mit optischem 2-fach-Zoom
- USB-C-Anschluss für mehr Kompatibilität mit Zubehör
- Einen Action-Button, der sich individuell belegen lässt
- Ein Apple-eigenes 5G-Modem der nächsten Generation
Das iPhone 16e verfügt bereits über viele dieser Funktionen. Daher ist es wahrscheinlich, dass Apple beim Nachfolger eher auf moderate Verbesserungen setzt. Denkbar wäre beispielsweise eine leicht verbesserte Kamera oder eine effizientere Chip-Architektur.
Herausforderung: Wie erfolgreich wird das „e“-Modell sein?
Die entscheidende Frage ist, ob sich das iPhone 16e gut genug verkauft, um den jährlichen Zyklus langfristig zu rechtfertigen. Falls die Nachfrage enttäuschend ausfällt, könnte das „e“-Modell das gleiche Schicksal erleiden wie die iPhone-mini-Reihe, die Apple nach schwachen Verkaufszahlen eingestellt hat. Analysten gehen davon aus, dass Apple genau beobachten wird, wie das iPhone 16e im Markt ankommt. Sollte es ein Erfolg werden, könnte das iPhone 17e der nächste logische Schritt sein. Falls nicht, könnte das Experiment schon nach einem Jahr beendet werden.
Kommt das iPhone 17e wirklich? Die Hinweise verdichten sich
Es gibt starke Hinweise darauf, dass Apple tatsächlich plant, das iPhone 17e im Februar 2026 zu veröffentlichen. Die Informationen aus der Lieferkette sowie die Aussagen von CIRP und Leaker Fixed Focus Digital sprechen für eine Fortsetzung der neuen Produktlinie. Ob sich dieses Konzept durchsetzt, hängt jedoch von der Marktreaktion auf das iPhone 16e ab. Falls Apple genügend Käufer für das neue Modell findet, könnte das „e“-iPhone zu einer festen Größe im Apple-Portfolio werden – ähnlich wie die Pro-Modelle. Falls nicht, könnte das „e“ schon bald wieder verschwinden. Bis dahin bleibt abzuwarten, wie sich das iPhone 16e in den kommenden Monaten schlägt. Apple-Fans, die eine günstigere Alternative zu den Standard- und Pro-Modellen suchen, könnten in Zukunft von einer festen jährlichen „e“-Reihe profitieren. (Bild: Apple)
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